Geschäftsbereich Immobilien - Kurzporträt
Der Geschäftsbereich Immobilien befasst sich mit dem Management und der Optimierung des eigenen gewerblichen Immobilienbestandes. Schwerpunkt des Portfolios bilden Objekte in guter oder sehr guter Lage im Großraum Köln/Düsseldorf, im Rhein-Main-Gebiet und in Berlin. Darüber hinaus ist der in Neuss ansässige Geschäftsbereich mit seinem Corporate Real Estate Management (CREM) für alle Geschäftsbereiche der Wilh. Werhahn KG beratend tätig. Durch CREM werden betriebsnotwendige und nicht betriebsnotwendige Immobilien identifiziert und entsprechend ihrer strategischen Bedeutung entwickelt oder verwertet.
Aktuelles aus dem Geschäftsjahr 2010
Lage als entscheidender Erfolgsfaktor
Der Geschäftsbereich Immobilien konzentriert seine Aktivitäten auf das Management der eigenen Immobilien in Deutschland. Hierzu gehören die systematische Planung und Steuerung gewerblich genutzter Liegenschaften in sehr guten Lagen ausgewählter deutscher Großstädte. Darüber hinaus ist der Geschäftsbereich im Corporate Real Estate Management (CREM) tätig. Diese Dienstleistung richtet sich an Gesellschaften der Werhahn-Gruppe und beinhaltet die Beratung in allen immobilienwirtschaftlichen Belangen.
Der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien hat die Unsicherheiten des Jahres 2009 überwunden. Vor allem ausländische Investoren engagieren sich wieder in deutschen Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Investitionen werden durch das weltweit niedrige Zinsniveau sowie die konjunkturelle Erholung in Deutschland erleichtert. Im Fokus potenzieller Käufer stehen nach wie vor Gebäude in sehr guten Lagen, die den Abschluss langfristiger Mietverträge ermöglichen. Immobilien in Randlagen werden von Investoren aus Sicherheitsaspekten noch gemieden.
Auch die Mieten haben ihren Tiefpunkt durchschritten. Es lassen sich wieder leichte Mieterhöhungen, insbesondere bei Einzelhandelsvermietungen, realisieren. Zu beobachten ist, dass sich die Mietwachstumspotenziale von sehr guten Lagen und Nebenlagen weiter voneinander entfernen, sodass die schlechteren Lagen deutlich hinter den besseren Lagen zurückbleiben.
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Immobilien lag im Jahr 2010 knapp über dem des Vorjahres. Dabei wurde der erhöhte Umsatz aus der Vollvermietung eines 2009 sanierten Bürogebäudes durch die Leerstände in einem Verkaufsobjekt nahezu kompensiert. Die starke Nachfrage nach Immobilien in guten Innenstadtlagen hat der Geschäftsbereich Immobilien dazu genutzt, je eine Immobilie in München und Düsseldorf zu veräußern. Mit dem Verkauf des Objekts in München fokussiert der Geschäftsbereich sein Portfolio weiter auf Liegenschaften im Rhein-Ruhr-Gebiet, die mit dem Standort Berlin die Kernregionen bilden. Das operative Ergebnis blieb hinter dem Vorjahr zurück. Grund waren planmäßig hohe Aufwendungen für umfangreiche Kernsanierungen von zwei Bestandsobjekten in Köln und Berlin, die in direktem Zusammenhang mit Neuvermietungen standen. Positiv hat sich der Ertrag aus den Veräußerungen ausgewirkt.
Der Geschäftsbereich Immobilien geht davon aus, dass sich der Immobilienmarkt 2011 weiter von der Krise erholen wird. Die steigende Nachfrage nach Immobilien in guten Lagen wird sich voraussichtlich auch 2011 fortsetzen und zu steigenden Preisen führen. Um von dieser Entwicklung zu profitieren, plant der Geschäftsbereich sein Portfolio durch strategiekonforme Objekte aufzustocken. Im Vermietungsgeschäft rechnet der Geschäftsbereich Immobilien mit einer Stabilisierung, da die Mietmärkte der konjunkturellen Belebung zeitverzögert folgen. Neben den allgemeinen Trends führt die frühzeitig eingeleitete Optimierung des Portfolios 2011 aus heutiger Sicht zu einer Umsatz- und Ergebnissteigerung.

